Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

Prostitution 2020 - Aktueller Status - 11. Dezember 2020

Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

Aktuelle Fallzahlen – Harter Lockdown – Weihnachten und Silvester – Klagen  gegen Gesetz und Verordnungen – November- und Dezemberhilfen sowie Überbrückungshilfen – Die Breymaier-Affäre und deren Folgen – Dies und das

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich den „aktuellen Status“ zu ermitteln. 14 Tage vor dem hochgelobten Weihnachtsfest ist es mal wieder an der Zeit eine Zusammenfassung vorzunehmen.

Aktuelle Fallzahlen

Da RKI meldet heute (Freitag, 11. Dezember 2020) knapp unter 30.000 Neuinfektionen in Deutschland und 598 Todesfälle. Dies sind die höchsten jemals ermittelte Werte und fast ganz Deutschland ist inzwischen „rote Zone“. Der Wunschwert von unter 50 pro 100.000 Einwohnern kann nach den Gesetzen der Mathematik in „absehbarer Zeit“ unmöglich erreicht werden. Lothar Wieler und weitere Virologen befürchten ein „exponentielles Wachstum“. Sollte der „R-Wert“, der momentan bei 1,03 liegt weiter steigen, sind auch deutlich höhere Neuinfektionswerte denkbar; erst wenn der Wert über längere Zeit unter 1,0 liegt, kann es zur „Entspannung“ kommen. Die Zahlen und deren Auswirkungen (nämlich volle Kliniken und womöglich eintretender medizinischer Notstand) alarmieren die Politik mehr und mehr und nicht wenige „Rudelführer“ preschen bereits wieder medial vor und fordern den möglichst sofortige Maßnahmen.

Harter Lockdown

Die „Light-Variante“ war nicht wirkungsvoll genug! Nur die „Variante heavy“ kann noch helfen und dazu soll das gesellschaftliche Leben zum Erliegen gebracht werden und man will die „sozialen Kontakte“ möglichst bei Null sehen. Schulen sollen deutlich früher in die Weihnachtsferien gehen, Betriebsferien werden angedacht und der gesamte Einzelhandel soll, mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und Drogerien für mindestens 3 Wochen schließen. Dies alles in einer Zeit, wo die „Weihnachts-Geschäfte“ eigentlich „brummen“ und in einigen Branchen fast die Hälfte des Jahresumsatzes verbucht wird. Restaurants und Kneipen sollen natürlich auch geschlossen bleiben und über die Öffnung von körpernahen Dienstleistungsbetrieben und Prostitutionsstätten wird natürlich auch nicht im entferntesten nachgedacht. Ob das stetig noch stattfindende „erotische Werkeln im Graubereich“ beim Harten Lockdown noch möglich sein wird, ist fraglich. Wenn es zu Ausgangssperren kommt, wird es schwierig und die Polizeibehörden haben in den vergangenen Wochen fast täglich zugeschlagen und illegale Betriebe geschlossen. Wenn die Straßen leergefegt sind und die Nachbarn alle zu Hause sind, fallen „besondere Umstände“ vermehrt auf und die „Quittung“ kann dann sehr teuer werden! Was den Zeitraum des „Harten Lockdowns“ anbelangt, spricht man momentan von Weihnachten bis zum 10. Januar 2020. Aber ich bin davon überzeugt, dass diese 3 Wochen wieder nicht reichen werden, um erträglich Werte zu erzielen. Ohne wirkliche „Trendwende“ wird gerade die „Erotik“ nicht wieder öffnen und bis die bald startenden Impfungen eine Wirkung zeigen können, werden viele Monde in Land gehen. Ersparen wir uns also eine Prognose, die unter den gegenwertigen Umständen nicht mehr als Kaffeesatz-Leserei sein kann.

Weihnachten und Silvester 2020

Trautes Heim, Glück „allein“! Das Weihnachtsfest mit 10 Personen wird es wohl nicht geben und auch die Silvesterfeiern werden nicht wie gewohnt auf Straßen und Plätzen möglich sein. Zuviel Alkohol, zu viel Volk! Wir werden uns damit abfinden müssen, dass Traditionen einmal ausfallen. Das Angela Merkel und Michael Müller öffentlich in besondere Theatralik verfallen und mit möglicherweise „sterbenden Großeltern“ argumentieren, hat einen komischen Beigeschmack, mahnt die „Normalbürger“ aber dennoch zur Vernunft. Was nicht sein muss, muss nicht sein! Die „Einschläge“ kommen gerade näher und ich habe in meinem Umfeld auch von Erkrankungen gehört, die zum Glück nur leicht bis mittelschwer verliefen; andere gute Bekannte berichten aber auch von Todesfällen in der Familie. Corona ist kein Fußpilz, sondern eine schwere Infektion, gegen die es nach wie vor kein wirksames Medikament gibt. Also hilft nur Disziplin, auch wenn es 3 schwere Monate werden sollten!

Klagen gegen Gesetz und Verordnungen

An „unserer Klagefront“ ist es ruhig geworden und auch die kürzlich angedachte erneute Klage im Saarland kann man beim „Harten Lockdown“ vorerst nur auf Eis legen. Wenn vor oder zu Weihnachten alle Geschäfte geschlossen werden, kann man ja nicht mehr auf „Gleichbehandlung“ klagen. Zudem wurde in der vergangenen Woche ein „Eilverfahren“ gegen das neue „Pandemiegesetz“ vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof negativ beschieden. Auf den „ersten Blick“, der im Eilverfahren nun einmal zählt und Maßstab der Beurteilung ist, fand man keine schwerwiegenden handwerklichen Fehler. Aber ein Hauptverfahren wird diesbezüglich im kommenden Jahr noch folgen. Welcher Richter will momentan auch weitere „Unruhe“ verursachen? Einschnitte in die Grundrechte sind einstweilen „hinzunehmen“. Die „vermeintliche Verfassungskrise“ landet in der Wertung momentan hinter der „Gesundheitskrise“ und die Rechtsprechung unterstützt an dieser Stelle eindeutig die Regierung. Die „Gewaltenteilung“ ist zumindest temporär ausgesetzt, was die „Querdenker“ schockiert, die „Normalbürger“ aber wenig stört, wenn es um „greifbare Gefahren“ für sich selbst oder Angehörige geht. Vom Prinzip her ist die Aufhebung der Gewaltenteilung zwar „Unrecht“, aber der Zweck heiligt in diesem Fall die Mittel. So sehr man auch „prinzipiell“ dagegen protestieren und klagen mag: im Ergebnis gibt die Regierung die Linie vor und wird dabei nicht gebremst. Dass man die „Störung“ nicht wünscht, zeigt sich auch darin, dass man die „Querdenker“ in Baden-Württemberg jetzt vom Verfassungsschutz beobachten lässt. Ob wir jetzt wirklich eine „Bananenrepublik“ sind, wie vielfach behauptet wird, mag jede und jeder für sich selbst entscheiden!

November- und Dezemberhilfen sowie Überbrückungshilfen

Wenn man durch Verordnung geschlossen wird, ist es wichtig, dass der Staat mit wirksamen Hilfen einspringt, um Unternehmenspleiten und persönliche Katastrophen zu verhindern. Die entsprechenden „Pakete“ sind am Start, aber die „Abwicklung“ gestaltet sich „schwierig“. Wenn man „Novemberhilfen“ erst Ende November beantragen kann, dann im Dezember nur ein „50% Abschlag“ kommt, wird es schnell „eng“, was die Liquidität anbelangt. Auch bei den regulären Überbrückungshilfen hakt es gewaltig und einige Steuerberater haben bei den Anträgen keine „Meisterleistungen“ vollbracht. Trotz vorhanden „Datev-Tools“ und Schulungen ist so manche Berechnung „seltsam“. Ich kenne Fälle, wo außer dem Steuerberater-Honorar nichts übrig blieb und wo beim Beantragen der Novemberhilfe sogar ein „Minus“ entstand. Ganz zu schweigen von den Honoraren, den Stundensätzen und dem unterstellten Aufwand. Einige Kolleginnen und Kollegen der „steuerberatenden Zunft“ sollten hier rot werden … dauerhaft! – Zumindest sind die Monate November und Dezember nun erst einmal gesichert und Finanzminister Scholz wird auch im Januar noch einmal in den „Talersack“ packen müssen, um Unmut und Pleiten abzuwenden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies auch geschehen wird!

Die Breymaier-Affäre und deren Folgen

Das „Breymaier-Interview“ der „Funke-Medien-Gruppe“ war „monströs“! Diesmal ist die „rührige Abgeordnete“ und Prostitutionsgegnerin deutlich über jegliche Grenze des guten Geschmacks hinaus gegangen und daher hat sich jetzt eine Gruppe von über 50 Betreiberinnen und Betreibern formiert, die jetzt gemeinsam rechtlich gegen Frau Breymaier vorgehen werden. Die entsprechende Aktion ist angelaufen und ich koordiniere gerade die „Maßnahmen“. Da ein gewisser „Überraschungs-Effekt“ eintreten soll, poste ich zum Thema gerade nur „sehr verhalten“. Ich bin aber für konkrete Anfragen per Mail dankbar, die ich wie immer gern beantworte. Nächste Woche gibt es dann „mehr Info“. Ich danke an dieser Stelle Stephanie Klee ganz herzlich, die für eine „breite Front“ gesorgt hat und die Frau Breymaier aus politischen Diskussionen bereits gut kennt. Die Dame ist kein „Wonneproppen“, sondern in der Wahl ihrer Mittel sehr böse. Es muss etwas geschehen! Wir geben Vollgas in der Angelegenheit! Leni Breymaier: Es reicht!

Zum Abschluss: Dies und das!

Ich wünsche allen eine möglichst erträgliche Zeit! – Die Gemüter sind „erregt“ und die Dialoge in den sozialen Medien sind teilweise „unter der Gürtellinie“. Die Diskussionskultur hat unter Corona deutlich gelitten und es ist manchmal ein unnötiger Kampf. Wir sollten uns auf die gegenseitige Solidarität besinnen und unsere Ziele weiter gemeinsam verfolgen! Es wird auch eine „Nach-Corona-Zeit“ geben!

In diesem Sinne eine herzliches „Glück Auf!“

Ihr / Euer Howard Chance

https://www.zukunft-rotlicht.online

Update 14.12.2020:

https://www.zukunft-rotlicht.online/2020/12/14/harter-lockdown-die-fakten-branchennews-14-12-2020/