Prostitution 2021 – May Day – Eine Corona-Hochrechnung

Prostitution 2021 - May Day - Eine Corona-HochrechnungProstitution 2021 – May Day – Eine Corona-Hochrechnung

Wie einst im Mai? – Erstmal aus und vorbei!

In früheren Zeiten nicht allzu fernen Zeiten stimmte die engagierte Arbeiterschaft zum 1. Mai alljährlich „Völker, hört die Signale“ an, rief damit „zum letzten Gefecht“ auf und verlangte damit eine möglichst gerechte Verteilung von erarbeitetem Wirtschaftsertrag. Friede den Hütten, Krieg den Palästen. Sozialistisches und soziales Gedankengut, das such unsere Marktwirtschaft prägte, im allgemeinen Wohlstand aber mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurde. Auch ohne Corona sind die Aufmärsche und Kundgebungen zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, schon seit Jahrzehnten rückläufig und haben zunehmend nostalgischen Wert.

Die unter dem Motto „Mach Dich frei, zum Tanz in den Mai“ durchgeführten „Wonne-Monat-Veranstaltungen“ fallen in diesem Jahr aus. Der Maibaum bleibt weiter unbetanzt, da es ja Versammlungsverbote gibt und Volksfeste selbst im kleineren Rahmen nicht durchgeführt werden können. Der frustrierte Mai-Feierer sitzt also in 2021 mit seiner Bowle oder dem Maibock-Bier diesmal einsam oder maximal mit 3 Personen aus 2 Haushalten in der heimischen Kemenate und sucht in der alkoholischen Gärung das Heil oder die Zerstreuung. Zu allem Überfluss fällt der Feiertag in diesem Jahr auch noch auf einen Samstag und ein sonst so beliebter Brückentag entfaltet keine Wirkung.

Viele Menschen in unserem Land haben durch notwendige Kurzarbeit oder vorliegende „Arbeitsverbote“ ohnehin zu viel frei und so reicht sich der Tag der Arbeit nun in den Kanon der Feste eine, bei denen es nichts zu feiern gibt! Selbst das zynisch formulierte „Hurra, wir leben noch!“ taugt wenig und wird der Situation nicht gerecht. Der Blick zum grauen Himmel komplettiert das triste Ensemble. Ist einfach so. Basta!

Corona-Situation und Prognose zum Stichtag 1. Mai

Wir befinden uns, was die Corona-Lage anbelangt, momentan immer noch in einer sehr angespannten Situation: die berüchtigten Inzidenz-Werte verharrten zuletzt auf einem zu hohen Plateau, befinden sich jetzt aber im Absinken. Aktueller Wert um die 150 im Bundesdurchschnitt. Der R-Wert liegt seit Tagen unter 1 und die Kurve flacht somit ab. Stand heute wurden in Deutschland um die 29.000.000 Impfungen durchgeführt; ein Viertel unserer deutschen Bevölkerung hat mindestens die Erstimpfung erhalten und an einem Tag in dieser Woche wurden sogar 1.000.000 Impfungen realisiert.

Wenn die Werte linear absinken und gleichzeitig das Impftempo beibehalten wird, wird der Grenzwert der „Bundes-Notbremse“ von 100 in wenigen Wochen sogar im Bundesschnitt unterschritten werden können. Momentan sind schon Schleswig-Holstein (61,5) und Hamburg (89,9) deutlich unter der 100-er-Marke und Niedersachen mit 101,8 auch kurz vor der Schwelle.

Die bekannte Physikerin Viola Priesemann hat die Prognose „gewagt“, dass ein Wert von unter 50 „in den nächsten Wochen“ durch den Impffortschritt erreichbar sei und auch andere Experten, die im Bundestag angehört wurden, äußerten sich optimistisch, wie einem aktuellen Artikel von N-TV zu entnehmen ist.

Zwar haben uns im vergangenen halben Jahr immer wieder „neue Mutanten“, Impfausfälle und ähnliches „ereilt“, doch vielleicht erfüllen sich die Prognosen nun einmal etwas „zuverlässiger“?

Unsere Prostitutionsbranche wird von den sinkenden Werten und den damit verbundenen Lockerungen zwar nicht direkt profitieren, aber die zumindest „artverwandten körpernahen Dienstleistungen“ (zu denen auch die „Wellness-Massagen“ gehören) sollten ab Anfang Juni 2021 in den meisten Regionen des Landes (mit Auflagen) wieder möglich sein.

Dann wird sicher irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo es wieder um „Gleichbehandlung“ gehen wird und, wenn die Politik wie gewohnt blockiert, erneut die „Stunde der Juristen“ kommen wird, um Öffnungen zu erreichen.

Wann wird das sein? Reden wir von Juni, Juli oder August? Dies wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn man mathematische Tendenzen erkennen und berechnen kann. Wir brauchen noch ein wenig Geduld und Hoffnung. Die Entwicklungen sind gar nicht so schlecht, wie sie oft geredet werden. Das Land ist noch außer Rand und Band, aber ein wenig Besserung ist durchaus in Sicht.

Bleiben wir tapfer und hoffen wir heute, am 1. Mai 2021, auf bessere Zeiten!

Einen „schönen“ Mai wünscht der im Wonnemonat geborene

Howard Chance

https://www.zukunft-rotlicht.online



Die IG Zukunft Rotlicht unterstützen: