Zukunft Rotlicht 2022 – Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!

Zukunft Rotlicht 2022 - Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!Zukunft Rotlicht 2022 – Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!

Ein vorweihnachtlicher Gruß von Howard Chance

Ehe denn das Jahr vergeht, der Nikolaus vor der Türe steht. Eine alte Tradition aus der Jugend war es in der Nacht zum 6. Dezember einen Stiefel geputzt vor die Tür zu stellen und dann am nächsten Morgen nachzuschauen, was der Mann mit der roten Mütze „geliefert“ hat. Schon in frühen Kindesjahren war mir klar, dass die Eltern, die Oma oder die berühmte Tante Else hinter den kleinen Präsenten steckten und selbst der bei der Nikolauszentrale bestellte unrasierte stotternde Student, vermochte mich nicht wirklich zu überzeugen.

Von draußen vom Walde komm ich her? Es weihnachtet sehr? Naja. Der Klimawandel sorgt schon seit Jahren dafür, dass es bei uns im Winter selten schneit und die Winterwunderwelt und weiße Weihnachten zumindest im deutschen Flachland nicht mehr stattfindet. Stattdessen gibt es in der Vorweihnachtszeit eine fragwürdige Fußball-Weltmeisterschaft im Orient, bei der mit einer enormen Energieverschwendung Stadien gekühlt werden und das gekühlte Sponsoren-Bier leider nicht verkostet werden kann.

Hansis DFB-Buben haben sich früh verabschiedet und die Fußball-Nation Deutschland steht vor einem Scherbenhaufen. Eine Unachtsamkeit im Japan-Spiel und das Desaster war perfekt! Kann passieren, erschüttert aber scheinbar das deutsche Volk doch immens. Fußball ist halt kein Spiel, sondern bitterer Ernst und für viele deutsche Bürgerinnen und Bürger ein Sinnbild für das Staatsgebilde als solches.

Um es mit Murphys Gesetz zu sagen: „Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!“ Liegt in der Natur der Sache und ist zutiefst logisch. Der Deutsche neigt zum Jammern, wenn auch oft auf hohem Niveau. Angewandter Pessimismus trübt die Sinne und so übersehen wir leicht, dass es uns vergleichsweise sehr gut geht. Die Heizungen laufen, Energie steht, wenn auch deutlich teurer, nach wie vor zur Verfügung und scheinbar ist es dem Staat doch gelungen noch genügend Energie zu mobilisieren. 

Kanzler Schol-tse regiert mit einschlafendem Wesen und die Ampel pendelt zwischen rot und grün. Neue US-Tarnkappen-Jets müssen für immenses Geld gekauft werden, um im Fall der Fälle die sinnentleerte nukleare Teilhabe zu gewährleisten; ein Bürgergeld ist das neue Schild am „Hartz 4“. Der Bundesklabautermann sucht weiter nach gefährlichen Coronaviren und der Bundeswirtschaftsminister plant nun ein BWL-Praktikum, um das Prinzip einer Insolvenz zu verstehen, während der Truppe die Munition ausgeht und der Bundesfinanzminister eine Vorfinanzierung verweigert.

Der „Coca-Cola-Weihnachtstruck“ brannte jüngst ab, in Stuttgart gibt es nun einen Tampon-Automaten auf dem Herren Klo und überhaupt kratzt man sich täglich am Kopf, wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt. Aktivisten werfen Essen auf Kunstwerke oder kleben sich auf Fahrbahnen fest, dieweil in der Ukraine ein völlig sinnloser brutaler Krieg tobt und eine neue große Flüchtlingswelle droht, die Städte und Gemeinden neuerlich fordert.

Die Lebensmittel sind teuer und die 5 Euro für die Glühwein-Brühe entwickeln sich zum Standard auf den Weihnachtsmärkten, die durchaus gut besucht und auch gut beleuchtet sind. Eine Energiepreis-Bremse, die keiner versteht; aus Black Friday wird Black Week; Lieferengpässe allenthalben und das Fazit: „da bleibe ich doch lieber ganztägig im Bett!“

Die Wissenschaft hat auch herausgefunden, dass die allgemein schwierigen „Umstände“ auf das Gemüt und auf die Hose wirken. Unlust ist die Folge und die spürt man momentan auch in unserer Branche: waren die Weihnachtswochen in „der guten alten Zeit“ ein Garant für gute Umsätze, so fällt die Konjunktur in diesem Jahr weitestgehend aus. Den einen fehlt das Geld, andere haben keine Lust und so dümpelt das Erotik-Geschäft so vor sich hin. Nach Corona nun die „allgemeine Krise“ mit vielen Gesichtern.

Lassen wir uns davon verrücktmachen? Dies mag jede und jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst bin kein Freund der „Miesmacherei“ und versuche nach wie vor der Situation auch etwas Positives abzugewinnen. Persönlich brauche ich kein „Winter Wonderland“ und auch keine weihnachtliche Berieselung. Was für mich zählt sind Freundschaften, intensiver Austausch und die Vermeidung von jeglichem Stress und Ärger. Statt Weihnachtsgans, die mangels Maße in diesem Jahr preislich vergoldet wird, tut es auch die sportliche „Kalua Bowl“ und statt Punsch mit Farbstoff und Glykol, bevorzuge ich den trockenen Bordeaux in stilvollem Ambiente.

Der heilige Nikolaus von Myra gilt übrigens, so ergab meine heutige Recherche, der Legende nach, als ein aktiver „Prostitutionsverhinderer“ der Frühzeit: er spendete einer armen Familie mit 3 jungfräulichen Töchtern Goldmünzen, damit die Töchter heiraten konnten und so die anstehende Prostitution zur Finanzierung der Familie vermieden werden konnte. Klingt seltsam und ist vermutlich von Mutter Kirche erfunden worden. Legenden eben … Doch zurück zu dem, was im Moment wirklich zählt … der Advent!

Der Begriff Advent steht für Ankunft und ich wünsche Euch, dass Ihr dort ankommt, wo Ihr im Leben hinwollt.

Liebe Grüße von Howard Chance

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